Bad LauterbergNeu

Lärmschutzwanddurchlass am Zollweg

Seit Jahren nicht um Gefahrenstelle gekümmert
Bad Lauterberg. Kurz vor dem Ablauf ihrer Amtszeiten stellen besonders die Bürgermeister*innen, die sich für eine weitere Amtsperiode bewerben, bei zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen, Vereinsfesten, usw. ihre in den letzten fünf Jahren erreichten großartigen Errungenschaften in den Mittelpunkt, bzw. präsentieren gern ihre Erfolge.

Für Bad Lauterbergs Bürgermeister ist dass allerdings nicht so einfach. Neben „Selbstverständlichkeiten“ kann er als Amtsinhaber kaum etwas an Engagement nachweisen. Vielmehr wurde mit Rückendeckung der zwei großen Mehrheitsfraktionen in aller Ruhe der Personalbestand kräftig aufgestockt und ansonsten die Dinge einfach nur weiter verwaltet.

Ja selbst um kleinere Dinge und Gefahrenstellen hat sich der Verwaltungschef nicht gekümmert, bzw. für eine Beseitigung gesorgt. So hatte beispielsweise die Wählergruppe im Rat (WgiR) bereits im Frühjahr 2023 eine Gefahrenstelle auf dem Bürgersteig/Radweg am Durchlass der Lärmschutzwand am Zollweg beim Bauamt gemeldet. Der aufnehmende Mitarbeiter, der inzwischen längst im Ruhestand ist, hat sich nicht darum gekümmert.
Aus diesem Grund hat WgiR-Mitglied Bernd Jackisch am 19.08.2024 auf der öffentlichen Bauausschusssitzung erneut auf diese mehr als 15 Zentimeter tiefe Gefahrenstelle in der Mitte des Bürgersteig hingewiesen. Wie auch im auch im veröffentlichten Protokoll nachzulesen ist, wollte der Bürgermeister sich selbst darum kümmern und die Schadensstelle in Augenschein nehmen. Doch auch nach fast zwei weiteren Jahren hat sich an der Situation nichts geändert, die Gefahrenstelle an dem dunklen unbeleuchteten Bürgersteig/Radweg am Zollweg, der auch von zahlreichen Schülern der KGS genutzt wird, ist nach wie vor vorhanden. Man kann nur hoffen, dass wegen dieser „Nachlässigkeit“, nicht schon Bürger gestürzt sind, bzw. sich verletzt haben. Dass dieser Absatz auch für Rollstuhlfahrer eine besondere Gefahr darstellt und diese Woche die Schule wieder beginnt und somit wieder neue KGS-Schüler die Strecke nutzen werden, muss eigentlich nicht erwähnt werden. Die WgiR wird dem/der im September neu gewählten Bürgermeister/in erneut diese Gefahrenstelle melden und auf eine Beseitigung drängen!