{"id":841,"date":"2016-12-12T09:27:38","date_gmt":"2016-12-12T09:27:38","guid":{"rendered":"https:\/\/mein.wgir.de\/?p=841"},"modified":"2024-10-22T10:03:25","modified_gmt":"2024-10-22T10:03:25","slug":"nicht-genuegend-kiga-und-krippenplaetze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wgir.de\/?p=841","title":{"rendered":"Nicht gen\u00fcgend Kiga- und Krippenpl\u00e4tze"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eH\u00f6here Kosten um bis zu zehn Prozent f\u00fcr Eltern, die ihre Kinder in Kindertageseinrichtungen bringen, waren am Donnerstagabend ein besonderer Diskussionsfaktor in der Sitzung des Ausschusses f\u00fcr Soziales, Jugend, Schulen, Kultur und Sport. Das letzte Mal hatte die Stadt die Geb\u00fchren f\u00fcr den Besuch von Kindertagesst\u00e4tten im Jahr 2010 angepasst. \u201eWir haben jetzt sechs Jahre lang nichts mehr gemacht\u201c, erkl\u00e4rte B\u00fcrgermeister Dr. Thomas Gans zu Beginn. Die Geb\u00fchren werden an das Einkommen der betroffenen Elternteile angepasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">20 Prozent f\u00fcr den Unterhalt aller Kindertagesst\u00e4tten in der Kommune erhalte die Stadt vom Land, weit weniger als 20 Prozent w\u00fcrden aus den Geb\u00fchren daf\u00fcr entnommen, den Rest decken die Haushaltsmittel der Stadt, so Gans.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eEs gibt keinen ung\u00fcnstigeren Zeitpunkt, um Geb\u00fchren zu erh\u00f6hen. Die Leute werden sagen, dass die gegenw\u00e4rtige Situation daran schuld ist.\u201c Volker Hahn, Ratsherr, in Bezug auf die Kostenexplosion der Bauma\u00dfnahmen<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Volker Hahn (W\u00e4hlergruppe im Rat) machte seine Skepsis angesichts dieses Themas deutlich: \u201eEs gibt im Augenblick keinen ung\u00fcnstigeren Zeitpunkt als diesen, um die Geb\u00fchren zu erh\u00f6hen\u201c, mahnte er an. \u201eDie Leute werden sagen, dass die gegenw\u00e4rtige Situation in Sachen Finanzen diese Erh\u00f6hung verschuldet hat.\u201c Er nahm damit Bezug auf die Kostensteigerungen der drei gro\u00dfen Bauma\u00dfnahmen der Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vergleich mit anderen Kommunen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hahn hatte sich einen Vergleich gew\u00fcnscht, der Geb\u00fchren f\u00fcr die Kindergartennutzung in anderen Kommunen zu denen in Bad Lauterberg darlegt. \u201eEinfach, um zu zeigen, dass wir nach der Erh\u00f6hung nicht anders liegen, als die anderen Kommunen und um transparent zu sein.\u201c Auch hatte er sich mehr Vorbereitungszeit f\u00fcr dieses Thema gew\u00fcnscht, um auch eine Befragung der Eltern zu den Qualit\u00e4ten der Kindertagesst\u00e4tten zu erm\u00f6glichen. \u201eWir reden hier nat\u00fcrlich nicht von Millionenbetr\u00e4gen, aber es betrifft Familien, f\u00fcr die ein Euro eben noch ein Euro ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andreas B\u00e4hnsch, Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales, wollte das so nicht stehen lassen. Die Vermischung der finanziellen Situation im Rahmen der Umbauma\u00dfnahmen an der Grundschule am Hausberg sowie an Lutterbergschule und Haus des Gastes mit der Anhebung der Geb\u00fchren f\u00fcr den Kita-Besuch bezeichnete er als \u201eabsoluten Unsinn\u201c. Er erkl\u00e4rte weiter: \u201eEs ist logisch, dass eine Anpassung nach sechs Jahren notwendig wird. Aber dabei handelt es sich um nichts anderes, als es woanders auch der Fall ist.\u201c In der Vorlage hei\u00dft es unter anderem: \u201eDie Geb\u00fchren insgesamt sind vergleichbar mit denen, die in den St\u00e4dten Osterode und Herzberg erhoben werden. In Herzberg werden die Geb\u00fchrens\u00e4tze j\u00e4hrlich um zwei Prozent angehoben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">B\u00e4hnsch selber halte die Erh\u00f6hung f\u00fcr \u201eangebracht, notwendig und ma\u00dfvoll\u201c. Auf Nachfrage erkl\u00e4rte er, dass die Kostensch\u00e4tzung des Umbaus der ehemaligen Grundschule Barbis zur Kindertagesst\u00e4tte (wir berichteten) keinen Eingang in die Geb\u00fchrenkalkulation finden werde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bedarf an Betreuung abgefragt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da die Verlegung der Kindertagesst\u00e4tte Aue in das Geb\u00e4ude der ehemaligen Grundschule in Barbis einen weiteren Betreuungsraum freimache, sah B\u00e4hnsch die Notwendigkeit f\u00fcr eine Bedarfsabfrage zur Kinderbetreuung im Oktober. Rund 43 Prozent der Frageb\u00f6gen seien zur\u00fcckgekommen, 55 Prozent davon erkl\u00e4rten sich mit den bisherigen Betreuungszeiten zufrieden, neun Prozent zeigten sich unzufrieden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">36 Prozent aller R\u00fcckl\u00e4ufer hingegen gaben an, dass sie noch im laufenden Jahr auf einen Krippen- oder Kindergartenplatz angewiesen seien. \u201eNachmittagspl\u00e4tze werden im Stadtgebiet nicht repr\u00e4sentativ nachgefragt, Fakt ist aber, dass wir nicht gen\u00fcgend Pl\u00e4tze vorhalten im Augenblick\u201c, so B\u00e4hnsch. So habe sich aus dem Ergebnis der Befragung ergeben, dass die Stadt eine weitere Gruppe er\u00f6ffnen muss \u2013 die bereits im Konzept zum Umbau in Barbis inbegriffen ist. Daraus ergibt sich eine Betreuungszeit von 8 bis 14 Uhr f\u00fcr Krippenkinder, eine von 8 bis 16 Uhr f\u00fcr eine alters\u00fcbergreifende Gruppe, eine Betreuungszeit von 8 bis 12.30 Uhr f\u00fcr Kindergartengruppe und eine weitere kleinere Kindergartengruppe. \u201eIch m\u00f6chte aber noch einmal betonen, dass das der Stand heute ist, von dem, was sich die Eltern w\u00fcnschen\u201c, erkl\u00e4rte B\u00e4hnsch. Er wies zudem darauf hin, dass sich die Kindertagesst\u00e4tten im Fr\u00fchjahr abgleichen, um Mehrfachmeldungen zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig sei f\u00fcr die Stadt vor allem, bedarfsgerechte Kernbetreuungszeiten vorzuhalten und die Frage nach zeitgem\u00e4\u00dfen Betreuungsumf\u00e4ngen zu kl\u00e4ren. \u201eDie Frage w\u00e4re noch, welche Sonder\u00f6ffnungszeiten gew\u00fcnscht sind\u201c, so B\u00e4hnsch weiter. Der jedenfalls erfuhr im Anschluss an seine Ausf\u00fchrungen Lob f\u00fcr seinen Einsatz, unter anderem von Volker Hahn und Holger Thiesmeyer (SPD). \u201eDie Verwaltung hat das Optimum einer solchen Umfrage erreicht. Jetzt m\u00fcssen wir zusammen mit den Tr\u00e4gern auf die Erfordernisse reagieren\u201c, so Thiesmeyer. Auf Nachfrage von Uwe Speit (SPD) erkl\u00e4rte B\u00e4hnsch, dass k\u00fcnftig eine solche Abfrage j\u00e4hrlich erfolgen soll<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eH\u00f6here Kosten um bis zu zehn Prozent f\u00fcr Eltern, die ihre Kinder in Kindertageseinrichtungen bringen, waren am Donnerstagabend ein 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